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xInvoice Lieferdatum

Das EN16931-Feld BT-72 (Liefer- bzw. Leistungsdatum) enthält das Datum, an dem die Ware geliefert oder die Leistung erbracht wurde. mseDoc365 füllt es aus dem gebuchten Beleg — in beiden Syntaxen und für beide Belegarten:

SyntaxElement
CII (XRechnung)ApplicableHeaderTradeDelivery/ActualDeliverySupplyChainEvent/OccurrenceDateTime/DateTimeString
UBL (XRechnung-UBL / Peppol)Delivery/ActualDeliveryDate

Welches BC-Datum verwendet wird

Das Datum wird einmal pro Beleg in dieser Reihenfolge ermittelt:

  1. Lieferdatum der gebuchten Verkaufsrechnung bzw. Verkaufsgutschrift, sofern gefüllt.
  2. Buchungsdatum desselben Belegs, wenn kein Lieferdatum gesetzt ist.

Das entspricht dem von deutschen Rechnungsempfängern erwarteten Verhalten „Liefer- oder Buchungsdatum“: Ein ohne Lieferdatum gebuchter Beleg enthält weiterhin ein Lieferdatum, statt BT-72 ganz weglassen zu müssen.

Enthält der Beleg keines der beiden Daten, bleibt BT-72 leer und der umgebende Lieferblock wird — wie bisher — nicht in die XML geschrieben.

Wo Sie das Datum übersteuern können

Der ermittelte Wert wird in das Feld Liefer- oder Buchungsdatum des mseDoc365-Rechnungspuffers geschrieben; die XML-Schemazeile für BT-72 liest dieses Feld. Daraus folgt:

  • Eine Kundenerweiterung kann das Lieferdatum in ihrem OnAfterCreateBuffer-Subscriber übersteuern, indem sie dieses Pufferfeld schreibt — eine Schemaänderung ist nicht nötig.
  • Das Umbiegen der Schemazeile selbst (mseDoc365 XML-Schema → Zeilen → Herkunftstabellennr. / Herkunftsfeldnr.) funktioniert weiterhin. Setzen Sie das Kennzeichen Gesperrt, damit die Zuordnung ein Schema aus Standard aktualisieren übersteht.

Aktualisierung aus einer früheren Version

Die Zuordnung liegt in den Schema-Daten, nicht im Code. Bestehende Installationen behalten ihre aktuelle BT-72-Zuordnung, bis das Schema aktualisiert wird:

  • Neue Installationen erhalten die neue Zuordnung sofort.
  • Bestehende Installationen übernehmen sie über Schema aus Standard aktualisieren auf den Schemata XRECHNUNG-OUT und XRECHNUNG-UBL-OUT. Nicht gesperrte Zeilen werden neu aufgebaut, gesperrte Zeilen behalten die kundeneigene Zuordnung.

Hinweis zu Gutschriften: Bisher verwendete die CII-Syntax das Buchungsdatum, UBL hingegen das Lieferdatum. Beide folgen nun derselben Regel Lieferdatum-dann-Buchungsdatum.