Zum Hauptinhalt springen

Release 26.5.49 am 07.08.2026

· 3 Minuten Lesezeit

Dieses Release unterstützt die Steuerkategorie O (nicht steuerbar) in der XRechnung-Ausgabe als CII und UBL, füllt die elektronische Adresse des Verkäufers (BT-34) bei entsprechender Einstellung mit der eigenen GLN und lässt das Lieferdatum (BT-72) auf das Buchungsdatum zurückfallen, wenn ein Beleg kein Warenausgangsdatum besitzt.

Feature
  • Das Lieferdatum (BT-72) folgt in CII und UBL nun der deutschen Konvention, für Rechnungen wie für Gutschriften: Verwendet wird das Warenausgangsdatum, und das Buchungsdatum, wenn der Beleg keines besitzt. Bisher verlor ein Beleg ohne Warenausgangsdatum den gesamten Lieferblock, und Gutschriften waren zwischen den beiden Formaten uneinheitlich — CII las das Buchungsdatum, UBL das Warenausgangsdatum. Der Wert stammt aus dem neuen Pufferfeld Liefer- oder Buchungsdatum und kann daher von einer Erweiterung überschrieben werden. Bestehende Mandanten behalten ihre aktuelle Zuordnung, bis Schema vom Standard aktualisieren für XRECHNUNG-OUT und XRECHNUNG-UBL-OUT ausgeführt wird; gesperrte Zeilen behalten ihre kundenspezifische Zuordnung (SR-1582)
Bugfix
  • Belege mit der Steuerkategorie O (nicht steuerbar) verletzen in der CII- und UBL-Ausgabe nicht mehr die Regeln von EN 16931 und XRechnung. Der Steuersatz der Zeile (BT-152, BR-O-05), der Steuersatz von Zu- und Abschlägen (BT-96, BR-O-06) sowie die Umsatzsteuer-Identifikationsnummern von Verkäufer und Käufer (BT-31 und BT-48, BR-O-02) werden nicht mehr mit einem Nullsatz bzw. einer Identifikationsnummer ausgegeben, sondern entfallen im Beleg. Da die Kennung des Verkäufers dann in anderer Form vorhanden sein muss (BR-CO-26), wird die rechtliche Registrierungsnummer (BT-30) in beiden Formaten aus FirmendatenRegistrierungsnr. geschrieben, und die Erzeugung bricht mit einer eindeutigen Meldung ab, wenn eine Steueraufschlüsselung der Kategorie O keinen Steuerklauselcode besitzt (BR-O-10). Der Steuersatz der Steueraufschlüsselung (BT-119) bleibt bei Kategorie O im Beleg, da BR-DE-14 ihn zwingend verlangt. Kategorie Z schreibt weiterhin ihren tatsächlichen Satz von 0 % (SR-1581)
  • Die eigene GLN wird nun als elektronische Adresse des Verkäufers in Peppol-/UBL-Belegen verwendet, wenn in den Firmendaten die Option GLN in elektronischen Belegen verwenden gesetzt ist. Der Verkäufer-Endpunkt (BT-34) enthielt bisher immer die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mit dem Schema 9930, obwohl dieselbe Einstellung auf der Käuferseite bereits berücksichtigt wurde; er enthält nun die GLN mit dem Schema 0088, und die Erzeugung meldet einen eindeutigen Fehler, wenn die Option gesetzt, aber keine GLN hinterlegt ist. Dieselbe Korrektur wirkt in der CII-Ausgabe, in der die URIID des Verkäufers aus derselben Quelle gefüllt wird (INC-1590)
Enhancements
  • Schemazeilen besitzen zwei neue Spalten, SichtbarkeitssteuerungTabellenNr und SichtbarkeitssteuerungFeldNr, die auf ein Kennzeichenfeld in einem der gepufferten Datensätze verweisen. Enthält dieses Feld den Standardwert seines Datentyps (Nein, leer, 0, 0D, leere GUID), lässt der Writer das Element samt seiner gesamten Unterstruktur aus dem XML weg; jeder andere Wert schreibt es. Anders als Verarbeiten oder Ignorieren ist das Kennzeichen vom Wert des Elements selbst unabhängig, sodass ein Element unterdrückt werden kann und dennoch seine ursprüngliche Quelle und seinen Datentyp behält. Beide Spalten sind auf den Schemazeilenseiten bearbeitbar, sind übersetzt und bleiben bei Schema vom Standard aktualisieren auf gesperrten Zeilen erhalten; Erweiterungen können sie über die neuen Überladungen von AddLine und AddProgrammaticLock setzen (SR-1581)