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Release 26.5.57 am 12.10.2026

· 3 Minuten Lesezeit

Dieses Release behebt die Verarbeitung eingehender Gutschriften: Eine XRechnung- oder ZUGFeRD-Gutschrift, die über einen Ordner- oder E-Mail-Job empfangen wird, wird jetzt als Einkaufsgutschrift statt als Einkaufsrechnung angelegt — entschieden anhand des Typcodes BT-3 in der XML. Außerdem lassen sich AutoFlow-Flows als Schritte eines mseDoc365-Prozesses ausführen, und Externe Belegnr. sowie Rechnungsdatum einer empfangenen xRechnung können von Hand korrigiert werden.

Feature​
  • Jeder aktive AutoFlow-Flow mit dem Trigger Wenn manuell gestartet auf der Tabelle eBeleg steht jetzt als eigener Prozessschritt zur Verfügung. Der Parameter-Name des Schritts ist der Code des Flows, seine Beschreibung lautet AutoFlow: gefolgt von der Beschreibung des Flows; er wird wie jeder andere Schritt einer Prozessvorlage hinzugefügt. Der Schritt übergibt den eBeleg an den Flow und führt ihn in derselben Sitzung wie der Prozess bis zum Ende aus — unabhängig von der Aufgabenwarteschlange und der AutoFlow-Einrichtung Flows manuell starten. Schlägt der Flow fehl, etwa in einem Fehler-Schritt, schlägt der Schritt mit dem Fehler des Flows fehl; die Meldungen des Schritts zeigen die Ausführungsnummer des Flows in AutoFlow. Die Liste der Schritte wird bei jedem Öffnen einer Prozessvorlage aktualisiert: Neue Flows kommen hinzu, gelöschte oder deaktivierte verschwinden. Ein Flow wird nur angeboten, wenn sein Code höchstens 20 Zeichen hat und nicht schon von einem anderen Schritt verwendet wird. mseDoc365 hängt nicht von AutoFlow ab: Ohne installiertes AutoFlow werden keine Flow-Schritte angeboten, und ein vorhandener Flow-Schritt schlägt mit einer eindeutigen Meldung fehl. Siehe Prozessvorlage (CHN-534)
  • Auf der Karte mseDoc365 xRechnung sind die Felder Externe Belegnr. (BT-1) und Rechnungsdatum (BT-2) jetzt editierbar, sodass ein falsch gelesener oder erkannter Wert vor dem Anlegen des Einkaufsbelegs korrigiert werden kann. Die korrigierten Werte gehen in Kred.-Rechnungsnr. und Belegdatum des Einkaufsbelegs ein. Hinweis: Wird der OCR-Schritt erneut ausgeführt, überschreibt er manuelle Korrekturen mit den erkannten Werten (CHN-537)
Bugfix​
  • Eingehende Gutschriften (BT-3-Typcode 381 und die übrigen Gutschrift-Codes), die über einen FunctionServer-Ordner-Job oder einen E-Mail-Job empfangen wurden, wurden als Einkaufsrechnung angelegt. Die XML wurde korrekt gelesen, der Schritt Einkaufsrechnung erstellen ordnete die Gutschrift aber einer Rechnung zu. Er legt jetzt eine Einkaufsgutschrift an und schreibt die Gutschriftsnummer des Lieferanten (BT-1) in Kred.-Gutschriftsnr.. Auf doppelte Einkaufsrechnung prüfen prüft Gutschriften gegen offene und gebuchte Einkaufsgutschriften — eine Rechnung mit derselben Nummer blockiert keine Gutschrift mehr und umgekehrt. Bestellung zuordnen, Rechnungszeilen zuordnen und Bestellzeilen zuordnen werden bei Gutschriften übersprungen, eine Gutschrift wird also nie gegen eine Einkaufsbestellung gebucht. Erstellt Rechnung öffnen auf der eDoc-Karte und in der xRechnung öffnet die Gutschrift, und beim Buchen wird die xRechnung wie bei Rechnungen als gebucht markiert und zeigt die Nummer der gebuchten Gutschrift. Eingangs-Jobs müssen die Belegart RECEIVED behalten; die Job-Karte weist PURCHASE-INVOICE und PURCHASE-CR.MEMO für die Richtung Eingang jetzt ab, da die Belegart aus der XML bestimmt wird. Die Gutschrift wird nicht automatisch mit der ursprünglichen Rechnung ausgeglichen (BT-25). Siehe Eingangsgutschriften (CHN-538)